Freitagabendspiele haben ihre eigenen Gesetze

von | Sep 7, 2021 | 1. Mannschaft | 0 Kommentare

Freitagabendspiele haben ihre eigenen Gesetze

TSV Peiting-FT Jahn Landsberg 0:0

Aufstellung: Julian Floritz- Thomas Salzmann- Tobias Hindelang- Stefan Pakleppa (46 Alexander Karbach) Jonas Zurl (72 Benedikt Multerer)- Daniel Slowiok- Andreas Neumeier- Benedikt Multerer(61 Florian Wörle) Christoph Hertl (61 Mathias Lotter) Nicola Haser (90 Florian Meier) Florian Meier (84 Michael Horner)

Landsberg I Erst am Mittwochabend, im Pokalspiel gegen Berg, spielten unsere Kicker unter Flutlicht. Dies sollte auch am 4. Punktspiel erleuchten. Eine untypische Spielzeit, Freitagabend 19:00 stand für die Peitinger auf dem Programm. Nach einem 2:1 Sieg im Pokal Halbfinale der Spielrunden Zugspitze konnte die Finalteilnahme gesichert werden. Dieser Schwung, sollte auch im Spiel gegen Jahn Landsberg, ausschlaggebend für den dritten Saisons Sieg sein.

Von den ersten Minuten an beherrschten unsere Kicker das Geschehen. Mit viel Ballbesitz wurde versucht die sehr tief stehenden Landsberger in Verlegenheit zu bringen. Die Spielszenen ähnelten fast schon einer Kopie. Da das Zentrum durch 11 Landsberger in der eigenen Hälfte kompakt und dicht war, wurden viele Bälle über außen gespielt.

Die erste große Chance konnte Christoph Hertl auf feinem Zuspiel von Tobias Hindelang leider nicht im Tor unterbringen. Sein Abschluss von 6 Metern wurde vom Keeper der Landsberger mit der Wade pariert und flog über die Latte. Auch weitere Chancen konnten über Bälle von außen verzeichnet werden, so köpfte Nicola Haser einen Lehrbuchartigen Kopfball an die Querlatte. Über außen Schlug Tobias Hindelang eine schöne Flanke nach der anderen. Jedoch fehlten in der ersten Halbzeit die Zielstrebigkeit, Durchschlagskraft und auch das Glück die Kugel im Netz zu versenken.

In der zweiten Hälfte hat sich von den Spielanteilen nicht viel verändert. 11 Landsberger und der Busfahrer parkten vor dem Landsberger Gehäuse. Nach einem super Sololauf von Alexander Karbach über außen inklusive Tunnel und feinen Lupfer auf Jonas Zurl, der nur das Außennetz traf, war der erste aufregen in Halbzeit II. Jetzt war auch der unbedingte Wille für ein Tor zu spüren. Chancen reiten sich an Chancen. Andreas Neumeier scheiterte im Gewühl, nach einem harten Schuss aus der Drehung, am Landsberger Torwächter. Spätestens hier war Pech im Spiel, aus 5 Metern geht so ein strammer Schuss fast immer ins Tor, nur eben dieses Mal nicht.

Danach wurde es wild und skurril zugleich. Einen abgefälschten Ball konnte Mathias Lotter mit vollen Körpereinsatz über die Linie drücken. Der Ball sprang von seinem Kopf, auf die Schulter und anschließend ins Tor. Der nachfolgende Jubel über das ersehnte Tor war grenzenlos. Nach dem ausgiebigen Jubel machten sich unsere Kicker auf den Weg zum Anstoß. Doch einer hatte etwas dagegen, der unparteiische Martin Dänner der generell nicht seinen Sahne Tag hatte, entschied nach zwei Minute auf Handspiel. Ob da auch die Proteste der Landsberger beigetragen haben, weiß nur er. Bis zum Schluss versuchten unsere Kicker noch die 3 Punkte vom Lech an die Peitnach zu entführen. Leider ohne Erfolg, es sollte an diesen Mysteriösen Freitagabend nicht sein.

Jedoch kann die Mannschaft auf dieser Leitung aufbauen. Einsatz, Kampf, Wille und die spielerische Leistung stimmten an diesem Freitag. Jedoch muss an der Chancenverwertung gearbeitet werden, dann funktioniert es sicher mit dem nächsten Dreier am heutigen Spiel gegen Utting a.A.

 

Bericht von Michael Horner